Hochzeitsfotograf: Wie ihr den perfekten Profi findet

Traumerfüllerin/ Dezember 12, 2018/ Hochzeit/ 3Kommentare

Bevor ihr weiterlest, muss ich euch darauf hinweisen, dass dieser Artikel zum Thema Hochzeitsfotograf unbezahlte Werbung enthält, weil ich Namen nenne und Links setze. Irgendwie bescheuert, findet ihr nicht? Da darf ich euch nicht mal großartige Kollegen empfehlen, ohne es als Werbung zu kennzeichnen. Also gut, Pflicht erledigt, kommen wir zum angenehmen Teil!

 

Die Hochzeitsfotos – mit Sicherheit DIE Bilder, die ein Paar ein Leben lang begleiten. Entsprechend viel Wert solltet ihr auf die Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen legen.


Hochzeitsfotograf? In der heutigen Zeit, in der jeder eine gute Smartphone-Kamera und jeder zweite eine professionelle System – oder Spiegelreflexkamera hat? Unbedingt! Nicht die Technik macht eure Fotos besonders, sondern derjenige, der die Technik bedient. Deswegen gehört der Hochzeitsfotograf auch zur Dreifaltigkeit einer gelungenen Hochzeit. ( Die was? Das erkläre ich euch im nächsten Blogbeitrag.)


Wie also findet ihr den perfekten Hochzeitsfotografen? Das habe ich Herzensdame Teresa gefragt. Sie stand mir für ein Interview Rede und Antwort.Hochzeitsfotograf


Teresa, erzähl uns doch erst mal ein bisschen was über dich.


„Hallo, ich bin Teresa, die Herzensdame. Seit 2014 bin ich ausgebildete Fotografin. Die Leidenschaft fürs Heiraten habe ich aber schon viel früher entdeckt, mit 17 habe ich das erste Mal eine Hochzeit fotografiert. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und Fotografin mit Herz und Seele. An meiner Arbeit als Hochzeitsfotograf mag ich das Heiraten fast noch mehr als das Fotografieren. Ich liebe einfach die Liebe, auch wenn sich das kitschig anhört. An meiner Tür hängt ein Schild mit „Harmonisierungsanstalt“. Meistens bin ich quer in Bayern unterwegs, reise aber auch gern mit meinen Paaren durch die Welt. Ein Highlight war sicher eine Hinduhochzeit auf Mauritius, die ich fotografiert habe.“


Was denkst du, wo finden Paare die beste Inspiration rund ums Thema Hochzeit?


„ Zur Inspiration empfehle ich meinen Paaren Pinterest. Hier können sie sich ein Bild aller Möglichkeiten machen und mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen abgleichen. Erstellt zu jedem Thema eine eigene Pinnwand, zum Beispiel für die Deko, den Brautstrauß… So habt ihr am Ende alle Ideen auf einem Blick und könnt weiterplanen. In Bezug auf Hochzeitsfotografen ist Instagram eine gute Plattform. Hier könnt ihr euch einen guten Eindruck von der Arbeit und dem Stil des Fotografen verschaffen.“

 


Worauf sollen Paare auf der Homepage oder Social Media-Accounts der Fotografen besonders achten?


„Besonders wichtig ist, dass ich auf einer Homepage sehen kann, wie der Fotograf den ganzen Tag arbeitet. Schafft er es zum Beispiel, auch abends bei wenig Licht die Partybilder so zu fotografieren wie ich es gerne hätte. Achtet darauf, ob der Fotograf ein sogenannter Storyteller ist und auf seiner Homepage eine ganze Hochzeit zeigt. Und natürlich, dass die Bilder einen zuverlässigen und gleichbleibenden Stil haben. Das heißt, haben alle Fotos den gleichen Farbton oder wechselt der Filter laufend?“


Was sollten die Paare auf jeden Fall beim Erstkontakt fragen?


„ Ich würde auf jeden Fall abklären, was passiert, wenn der Fotograf krank wird und wann die Zahlung fällig wird.“


Thema Geld: Gibt es einen Budget-Rahmen, der okay ist? Beziehungsweise was ist definitiv (nach oben wie nach unten) nicht in Ordnung?


„In der Fotografie gibt es jeden Preis. Es gibt immer einen Onkel, der den ganzen Tag für 100€ fotografiert. Ich kann mir auch den berühmten Starfotografen einfliegen lassen. Grob kann man sagen: Gute Qualität hat seinen Preis. In Deutschland kostet ein professioneller Hochzeitsfotograf im Durchschnitt für 6 Stunden 1500-3000€, bei mehr Stunden natürlich mehr. Grundsätzlich empfehle ich 8 oder 10 Stunden zu buchen, damit wirklich alles eingefangen und ein Eindruck vom ganzen Tag vermittelt werden kann.“


Ich empfehle meinen Paaren unbedingt ein persönliches Erstgespräch, um zu sehen, ob die Chemie stimmt. Wie handhabst du das und warum?


„ Ihr solltet immer mit allen Dienstleistern ein Erstgespräch vereinbaren. Sie betreuen euren großen Tag und ihr müsst sie nicht einfach nur ertragen können, sondern sollt sie an euch heran lassen können. Der Fotograf ist beim Ja- Wort näher an euch dran als die eigenen Eltern. Und wenn ich in der Kirche oder bei der freien Trauung die ganze Zeit dran denken muss, wie unsympathisch der Typ ist, verliert der Moment jeden Zauber.“


Macht ein Kennenlern-Shooting Sinn?


„ Auf jeden Fall. Hochzeitsfotograf und Paar lernen sich so vorab noch besser kennen. Gleichzeitig kann ich diese Bilder super für Einladungskarten oder Dekoration auf der Hochzeit nutzen.“


Hast du sonst noch Tipps für die Paare? Dos und Don’ts?


„Langsam laufen beim Einzug, eure Gäste und der Hochzeitsfotograf wollen euch bewundern. Beginnt den Tag bereits beim Getting Ready mit dem Fotografen, das lockert die Stimmung auf und zeigt nochmal den Zauber der Vorbereitung. Dabei solltet ihr Papeterie sowie Ringe, Strauß und Schuhe bereit legen. Das gibt ein super Foto.“


Vielen Dank, liebe Teresa, dass du dir Zeit für meine Fragen genommen hast! Übrigens sind alle Fotos hier im Beitrag Bilder der Herzensdame. Schaut unbedingt auf ihrer Homepage vorbei.

Habt ihr noch Fragen an Teresa? Schreibt sie uns in den Kommentaren!

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3 Kommentare

  1. Hey, ein toller Beitrag! Allerdings würde ich das Wort Probe Shooting durch das Wort Engagement Shooting ersetzen. Probe Shooting klingt nicht sehr professionell und vertrauenswürdig … Ich denke der Begriff Engagement Shooting oder Kennenlern Shooting ist hier angemessener 😉

    1. Hallo Christian,
      danke für deine Anmerkung. Du hast recht, Kennenlern-Shooting klingt in dem Zusammenhang wesentlich besser. Schon geändert 🙂

  2. Hallo, sehr informativer Blogeintrag!

    meine beste Freundin heiratet bald und ich werde ihr den Eintrag wärmstens empfehlen !

    Vor allem die Frage, was man macht, wenn der Fotograf krank ist, ist sehr wichtig. ich denke, da denken die meisten nicht dran!

    Vielen lieben Dank und besinnliche Feiertage

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